Rückzug ins Analoge am Beispiel von Beat Boxen

In letzter Zeit fällt mir immer mehr auf, dass sich viele Digital Freaks immer mehr wieder auf alte, analoge Werte besinnen. Die Digitalkamera wird mit einer Lochkamera, die SD Karte mit Film ersetzt und es werden wieder vermehrt Ansichtskarten verschickt. E-Books sind glatt, aber immer mehr will man auch wieder ein Buch in den Fingern halten.
Darum heute einen Vorschlag, wie man seine voll langweilige Beatbox ersetzt und man sich dabei noch so richtig retro analog geben kann.

Beatbox muss also weg. Nervt schon lange und der Sound ist immer langweiliger. Mittlerweile bastelt jeder 10 jährige auf seinem iPhone in ein paar Sekunden den seinen perfekten Rythm Track. Die Rhythmus Maschine wurde doch schon lange von UB40 zu Tode geritten. Also was tun?

Die naheliegendste Möglichkeit wäre, sich einen geeigneten Drummer zu suchen. Eine Möglichkeit wäre zum Beispiel Steve Moore. Ihr kennt ihn nicht? Dann seht euch dieses Video an.

Das kanns also nicht sein. Wenn ihr auf den Drummer geachtet habt, wisst ihr was ich meine. Auch wenn er 24 Mio Klicks mitbringt, bringt er nichts, wenn er mir dauernd die Show stiehlt.

Gäbs wohl nicht was automatisiertes, das doch ohne Strom und digitale Technik funktioniert? Eine Art mechanische Beatbox? Klar, gibt es. Schaut euch das an.

Die nötigen BPM lassen sich per Gaskabel einstellen und sonst braucht es ja keine Extras. Noch kein Traktor? Natürlich geht das für kernige Beats auch mit einer Harley. Für Technobeats vielleicht das desmo typische hochfrequente Klappern von einem schlecht gewartetem Ducati Motor? Oder für den ultimativen Kick könnte man ja so was versuchen.

Aber Vorsicht, dieser Drummer muss vorher eine halbe Stunde mit einer Lötlampe vorgeglüht und von Hand angeworfen werden. Solls bei Schlagzeugern auch geben, wobei dies einfacher ist, als bei einem 10,2 Liter Einzylinder Motor.

Habt ihr noch andere Ideen, wie man eine Beatbox analog ersetzen könnte? Wäre euch sehr dankbar, für eure Erfahrungswerte.